Der Border Collie  

 

Der Border Collie ist ein meist schwarz-weißer, mittelgroßer, mittel- bis langhaariger Hütehund. Das Ursprungsland dieser Rasse sind die Britischen Inseln, wo sie auch heute noch die meist verbreitet-sten Hütehunde sind. Der Border Collie ist eine der ältesten existierenden Hunderassen.
Den Namen "Border Collie" verdankt der Arbeits-collie James Reid, denn um die Jahrhundertwende hatte der Border viele Namen: Shepherds dog, Colley dog oder einfach Collie. Um den Border Collie aber von den schon damals im Schauring gezeigten Collies zu unterscheiden, nannte man ihn Working-Collie, Farmtype Collie oder Shepherd, Scottish Border Collie, Welsh oder English Collie. Im Jahr 1915 setzt James Reid den Namen Border Collie ein. Den Namen "Border" wählte er, weil die meisten Arbeitshunde damals aus dem Grenzland (Border = Grenze) zwischen Nordengland und Südschottland kamen.
Border Collies sind nach einer amerikanischen Statistik die klügste von 80 im Hinblick auf Arbeits- und Gehorsamsintelligenz untersuchten Hunde-rassen. Diese Hunde sind sehr aktiv und lerneifrig. Sie haben durch über ein Jahrhundert selektive Züchtung die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten an Schafen und anderem Vieh. Aber: als extremer Arbeitshund stellt der Border Collie hohe Anforderungen an seine Halter. Diese Hunde brauchen eine Aufgabe. Wenn ihm keine Arbeit für seinen klugen Kopf geboten wird, sucht er sich fast immer ein Ventil für seinen Arbeitstrieb.
Der Border Collie ist immer ein unvergleichlich aktiver Hund mit einem unglaublichen Lerneifer und einer sehr hohen Lerngeschwindigkeit. Allen diesen Eigenschaften muss der Besitzer von Anfang an gerecht werden. Border Collies haben einen extremen Hütetrieb. Sie wollen nur eines: Arbeiten an Schafen, und zwar möglichst mit einer größeren Herde.

(Quelle der Sachinformationen: Meike Bockermann/Angela Seidel, "Border Collie")